Neue Exponate im Heimatmuseum

Pünktlich zum Saisonbeginn öffnete das Heimatmuseum Lembeck seine Pforten für neugierige Heimatfreunde. Zahlreiche neue Exponate erwarten die Besucher. Das Größte und wohl Interessanteste: Der Mammut-Schädel, der aus dem nunmehr geschlossenen Dorstener Heimatmuseum nach Lembeck kam und hier wesentlich besser zur Geltung kommt. Bei den Grabearbeiten an der Lippe hatte man in den 20er Jahren die Fragmente dieses Schädels gefunden, der dort seit der Eiszeit lag. Zahlreiche weitere Neuigkeiten stammen ebenfalls aus dem ehemaligen Dorstener Museum: Etwa die Mineralien-Sammlung, die Grabungsfunde aus Holsterhausen, Sölten und Hervest oder die Flöte des letzten Dorstener Schafhirten. Aber nicht nur Dorstener Stücke sind neu dazu gekommen sondern etwa auch eine Tafel, auf der das Leben und Wirken des Bischofs Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler (1811-1877) beschrieben wird.

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"Wenn wir die Sachen nicht sammeln würden, wären die irgendwann einfach weg", so fasst Hans-Günther Loick das Bestreben des Heimatvereins zusammen, möglichst viel aus der alten Zeit zu retten: "Wer weiß denn heute noch, wie eine Zentrifuge funktioniert, mit der man damals die Milch entrahmt hat, oder kennt das Korn, das als Grundlage unseres täglichen Brotes dient?"

Bilder: W. Biermann, A. Gebauer